Tanzschule

Tanzen ist Inspiration in Bewegung zu versetzen Der Hochzeitstanz, eine alte Tradition, die auf keiner Hochzeit fehlen sollte. Aber was genau ist tanzen eigentlich? Hier gibt es sehr viele Ansichten. Zunächst ist Tanzen eine alte Kunstform. Nicht nur wir Menschen tanzen, auch viele Tiere vollführen Tänze aus unterschiedlichen Gründen. Wer tanz bewegt sich rythmisch zur Musik. Es ist das Umsetzen von Inspiration. Nicht alle können tanzen.

  • Manchen fehlt der Mut dazu
  • anderen die Eleganz und
  • noch anderen die Lust darauf

Ihr müsst auf Eurer Hochzeit nicht tanzen, aber dann dürft Ihr Euch auch nicht wundern, wenn die richtige Stimmung am Abend ausbleibt. Traditionell eröffnet das Brautpaar – also Ihr – mit dem Hochzeitstanz die Tanzfläche. Der Eröffnungstanz kann unterschiedlich gestaltet sein, dazu gleich mehr. Doch was, wenn Ihr nicht tanzen könnt? Gerne vermittel ich Euch an Tanzschulen in Eurer Nähe.

 

Eröffnungstanz ganz traditionell tanzen

Traditionell erfolgt der Eröffnungstanz mit einem Walzer. Wenn Ihr bereits Tanzerfahrungen habt, könnt Ihr Euch an den schnellen Wiener Walzer heranwagen. Dies ist allerdings nur möglich, wenn Eure Tanzfläche dafür groß genug ist, da der Wiener Walzer sehr ausladende Bewegungsabfolgen beinhaltet. Wenn Ihr weniger oder keine Tanzerfahrung habt, versucht es besser erst einmal mit einem langsamen Walzer. Sobald Ihr die Tanzfläche mit einem Walzer eröffnet habt, stimmen je nach Tradition

  • zunächst Eure Trauzeugen und
  • danach alle anderen Gäste mit ein

Bei einer anderen Variante eröffnet Ihr mit dem Walzer. Die Braut wechselt während dem ersten Tanz zunächst zum Brautvater. Anschließend übernimmt Dein Schwiegervater. Zuletzt steigen, wie eben beschrieben, Eure Trauzeugen und alle anderen Gäste mit ein.

 

Eröffnungstanz mal anders tanzen

Wenn Euch

  • klassisch oder
  • traditionell

zu langweilig ist, empfehle ich Euch, versucht es mit

  • einer selbst entworfenen oder
  • bekannten

Choreographie. Voraussetzung hierfür ist, dass

  • Ihr ein wenig Talent zum Tanzen habt und/oder
  • es Euch total egal ist, wie peinlich es für Euch wird

Wie die meisten Frauen hat auch meine zunächst vergeblich versucht, mich zu einem Tanzkurz zu überreden. Ich bin ein typischer Kerl, der tanzen nicht wirklich etwas abgewinnen kann. Warum weiß ich nicht, aber etwa fünf Wochen vor unserer Hochzeit bin ich auf youtube unterwegs gewesen. Hier habe ich nach Hochzeittanz mal anders gesucht. Nachdem ich mir einige Videos angeschaut hatte, wollte ich das für unsere Hochzeit auch. Kurzum erzählte ich meiner Frau davon, doch sie war wenig begeistert. Es erschien ihr unmöglich, dass wir sowas in so kurzer Zeit hinbekommen können. Das Problem dabei war, dass wir bis dato keinerlei Tanzerfahrung hatten, zumindest keine, die über das übliche Gehopse hinausgeht. Kurz gesagt wir

  • besuchten eine Tanzschule, wo wir vier Privatstunden nahmen, um einen langsamen Walzer zu erlernen
  • suchten uns zwei Tutorialvideos bei Youtube für bekannte Choreographien raus
    • Thriller von Michael Jackson und
    • Salut von Little Mix
  • wir erstellten ein Madley
  • inszenierten eine technische Störung, um die Aufmerksamkeit unserer Gäste zu erlangen
  • informierten unseren DJ, der begeistert mitgespielt hat und
  • ernteten tosenden Applaus von unseren Gästen

Drei Wochen lang übten wir jeden Abend mehrere Pausen lang, die es ja reichlich in Filmen gibt. Wir waren letztlich fit genug, um uns vor unseren Gästen zu präsentieren. Unsere Showeinlage war der Brüller schlecht hin auf unserer Hochzeitsfeier. Da wir den Kleidersaum vom Brautkleid nicht mit einkalkuliert hatten, war es ungewollt komisch geworden. Doch die Party kam danach erst richtig in Fahrt.

 

Weitere Alternativen

Es gibt natürlich noch viele andere Möglichkeiten, wie Ihr auf Eurer Hochzeit den Eröffnungstanz zelebrieren könnt. Im Prinzip kann es jeder Tanz sein, der Euch gefällt, wie beispielsweise

  • Foxtrott
  • Standard
  • Lateinamerikanisch
  • Hip Hop
  • Breakdance
  • Flashmops sind ebenfalls möglich

Bei Letzterem seid es eher Ihr, die von Euren Gästen überrascht werden. Tanzt Ihr keinen Walzer, sondern

  • einen der vorangenannten Tänze oder
  • eine unter dem Punkt „Eröffnungstanz mal anders“ beschriebene Choreographie

ist Euch der Überraschungseffekt bei Euren Gästen sicher. Daran werden sich alle gerne und lange zurückerinnern.

 

Der Schleiertanz

Beim Schleiertanz handelt es sich um einen alten germanischen, um Mitternacht stattfindenden Brauch. Der Braut wird der Schleier geraubt. Dieser wird

  • entweder in Stücke zerrissen, um ihn unter den
    • Brautjungern und
    • anderen weiblichen Gästen

zu verteilen, damit diese vom Segen des Brautpaares profitieren können oder

  • über dem Brautpaar in der Luft ausgebreitet, damit es darunter tanzen kann

Wer mit der Braut tanzen möchte, wirft etwas Geld in den aufgespannten Schleier. Anschließend darf der Spender sofort den aktuellen Tänzer abklatschen um selbst mit der Braut zu tanzen. Diese Variante ist eine Möglichkeit für Euch, um Euer Hochzeitsbudget nachträglich etwas aufzupolieren.

 

Tanzen lernen

Für Hochzeitspaare bieten die meisten Tanzschulen spezielle Tanzkurse an. Diese Kurse basieren meistens auf Privatunterricht. Der Vorteil liegt auf der Hand. Ihr lernt Standardtänze für Hochzeiten, in der Regel Walzer, wobei sich Eure Tanzlehrer zu 100% auf Euch konzentrieren können. Dies erhöht die Effektivität des Unterrichts ungemein. Alternativ bietet es sich an, einen Einsteigerkurs zu belegen. Der Vorteil hierbei ist, dass sie wesentlich günstiger sind. Nachteilig ist, dass es meistens größere Gruppen sind, wodurch die Erfolgsaussichten geringer sind, als beim Privatunterricht. Im Internet findet man zudem unzählige Tanztutorials. Ob und für welche Art von Tanzkurs Ihr Euch entscheidet, bleibt mal wieder Euch ganz alleine überlassen.

Meine Frau und ich hatten uns vor unserer Hochzeit vier Privatstunden gegönnt. Eigentlich bin ich nicht so sehr vom Tanzen zu begeistern. Dieser kurze Einblick hat mich allerdings dazu verleitet zu sagen, dass ich durchaus Interesse habe, zukünftig den einen oder anderen Tanzkurs zu belegen.

 

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